Mittwoch, den 29. September 2010 um 01:32 Uhr

Theaterfinanzierung ab 2013

von  Torsten Rist
Artikel bewerten
(3 Bewertungen)
Die SPD-Fraktion im Altenburger Stadtrat bringt am Donnerstag den Antrag „Finanzierung der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH ab 2013“ in den Stadtrat ein. Inhaltlich fordern die SPD-Fraktionsmitglieder, dass für den Planungszeitraum 2013-2017 die jährlichen Zuschüsse mindestens in der bisherigen Höhe erbracht werden. Des Weiteren soll der Oberbürgermeister beauftragt werden in der Gesellschafterversammlung der TPT GmbH zu fordern, dass Altenburg und Gera Produktions- und Spielstätten eines zukunftsorientierten Mehr-Sparten-Theaters bleiben.

Gerade vor dem Hintergrund der Meldungen der letzten Tage, ist es zwingend notwendig, dass sich die Stadt Altenburg frühzeitig zur weiteren Finanzierung der TPT GmbH ab 2013 bekennt. Es ist nicht damit getan, zu beschließen, dass die jährlichen Zuschüsse in unveränderter Höhe erbracht werden.“, verweist Torsten Rist auf die Entscheidung des Kreistages im Juni dieses Jahres. „Dies führt unweigerlich vor dem Hintergrund steigender Personal-, Produktions- und Unterhaltungskosten des Theaters dazu, dass man leichtfertig die Zukunft eines funktionierenden Mehr-Sparten Theaters in Frage stellt. Dieses Signal brauchen die Mitarbeiter und die Gäste des Theaters z.Z. gerade nicht. Wobei die Theatermitarbeiter ihren Sparbeitrag durch einen Haustarifvertrag in der Vergangenheit bereits erbracht haben.“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Torsten Rist weiter.

„Gäben wir uns ausschließlich einer kalten Kosten-Nutzung-Rechnung hin, gäben wir hin, was menschenmöglich wäre. Das Theater erfüllt mit seinem Kulturangebot mehrere Funktionen gleichzeitig. So ist es ein Ort der Zusammenkunft und nimmt damit u.a. eine Bildungs-, Unterhaltungs- und gesellschaftskritische Funktion. Dies dürfen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.“, so Dr. Dorsch abschließend und hofft dabei auf eine breite Unterstützung der anderen Fraktionen im Stadtrat.

SPD-Fraktion im Altenburger Stadtrat